{"id":1581,"date":"2014-11-16T16:35:36","date_gmt":"2014-11-16T16:35:36","guid":{"rendered":"http:\/\/dev.medi-net.org\/about\/"},"modified":"2026-05-18T11:46:12","modified_gmt":"2026-05-18T09:46:12","slug":"about","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/dev.medi-net.org\/en\/about\/","title":{"rendered":"Project"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row heading_color=&#8221;light&#8221; bg_type=&#8221;image&#8221; bg_image=&#8221;2078&#8243; bg_image_type=&#8221;parallax&#8221; color_overlay=&#8221;dark&#8221; opacity_overlay=&#8221;50&#8243; header_feature=&#8221;yes&#8221; padding_top=&#8221;300&#8243; padding_bottom=&#8221;300&#8243; font_color=&#8221;#ffffff&#8221;][vc_column]<div class=\"grve-element grve-slogan grve-align-center grve-animated-item grve-fadeInUp\" style=\"\" data-delay=\"400\">  <p class=\"grve-leader-text\">Offene und dynamische Vernetzung f\u00fcr die Klinik<\/p><\/div>[\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column]<h1 class=\"grve-element grve-align-left grve-title-line grve-h1\" style=\"\"><span>\u00dcber MediNET<\/span><\/h1>[\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text css=&#8221;&#8221;]<\/p>\n<div class=\"vc_tta-panel-body\" role=\"tabpanel\" aria-labelledby=\"tab-1713171613957-7f485493-dc19\">\n<div class=\"grve-element grve-text\">\n<div class=\"vc_tta-panel-body\" role=\"tabpanel\" aria-labelledby=\"tab-1713171613957-7f485493-dc19\">\n<div class=\"grve-element grve-text\">\n<h4>Der digitale Wandel im Gesundheitswesen bietet gro\u00dfe Chancen zur Verbesserung der Versorgungsqualit\u00e4t in Operationssaal und Klinik. Der Anteil der Medizingera\u0308te in den Operationss\u00e4len und angrenzenden Abteilungen wie Aufwachraum und Intensivstationen steigt kontinuierlich \u2013 bereits heute sind bis zu 40 verschiedene Medizinger\u00e4te von unterschiedlichen Herstellern pro Operationssaal im Einsatz. Diese Einzell\u00f6sungen verhindern einen \u00fcbergreifenden Datenaustausch sowie eine einheitliche Ger\u00e4tebedienung. Vor diesem Hintergrund stellt die offene und herstellerunabh\u00e4ngige Vernetzung von Medizinger\u00e4ten nach dem neuen ISO IEEE 11073 SDC (Service-oriented Device Connectivity) Standard einen vielversprechenden L\u00f6sungsansatz dar. Diese Technologie hat das Potential den Gesundheitsmarkt durch die Nutzung von Synergieeffekten zu revolutionieren und deutlich zu entlasten. Die Vernetzung f\u00fchrt zu Datenfusion, automatisierter Dokumentation und einheitlichen Bedienschnittstellen und somit zu einer Verbesserung klinischer Abl\u00e4ufe.<\/h4>\n<h4>Diese Vorteile f\u00fchren zur Unterst\u00fctzung und Entlastung des Personals sowie zu verbesserten Therapiem\u00f6glichkeiten in Kombination mit einer Erh\u00f6hung der Patientensicherheit, was wiederum zu einem verbesserten klinischen Outcome f\u00fchrt. Neben der Kosteneinsparung begegnet dies insbesondere den Herausforderungen des zunehmenden Personalmangels und dem wachsenden Dokumentationsaufwand in den klinischen Abteilungen.<\/h4>\n<h4>Man stelle sich vor, dass alle Ger\u00e4te im OP wie in einem Orchester zusammenspielen. Der Dirigent (Chirurg\/An\u00e4sthesist) orchestriert \u00fcber eine zentrale SDC Arbeitsstation OP-Leuchten\/-Tische, Endoskopie Ger\u00e4te, R\u00f6ntgen- und Ultraschallger\u00e4te sowie Beatmungsger\u00e4te, Patientenmonitore und Spritzenpumpen. Wenn propriet\u00e4re Ger\u00e4te mittels SDC per Plug-and-Play zu einem Orchester zusammengefasst werden k\u00f6nnen \u2013 ergeben sich erhebliche Vorteile f\u00fcr Kliniken, Anwender und am Ende f\u00fcr den Patienten.<\/h4>\n<h4>Einheitliche Bedienkonzepte gew\u00e4hrleisten eine hohe Gebrauchstauglichkeit und sichere Bedienung von Ger\u00e4ten unterschiedlicher Hersteller. Statt bis zu 10 Fu\u00dfschalter, wie heute \u00fcblich in der Neurochirurgie, wird zuk\u00fcnftig nur eine universelle Fu\u00dfbedieneinheit erforderlich sein. Dies bedeutet eine vereinfachte Bedienung aus dem sterilen Bereich heraus und keine \u201cYell-and-click\u201d Kommunikation, wie sie bisher vom sterilen an das unsterile Personal notwendig war, wie z.B. bei der Verstellung des OP-Tisches (Zitat: Prof. Clusmann, Chefarzt Neurochirurgie UKAachen: \u201cWenn man den OP-Tisch w\u00e4hrend der OP verstellen muss, ruft man den unsterilen Springer \u2026 und wartet \u2026\u00a0 und wartet \u2026 was zu kritischen Verz\u00f6gerungen f\u00fchren kann.\u201d) Ein weiteres Beispiel ist die Optimierung disziplin\u00fcbergreifender Prozessabl\u00e4ufe. Sowohl die Erfassung der Patientendaten (z.B. an einem Unfallort) als auch gesetzte Parameter von Behandlungsger\u00e4ten, k\u00f6nnen vorab in den Schockraum \u00fcbertragen werden und stehen dort beim Eintreffen des Patienten bereits in den vor Ort befindlichen Ger\u00e4ten zur Verf\u00fcgung.<\/h4>\n<h4>Momentan werden bis zu 55% der Arbeitszeit der Chirurgen und An\u00e4sthesisten f\u00fcr Dokumentation aufgewendet (HIMSS (2015)). Eine SDC-Plattform erm\u00f6glicht eine teilautomatisierte Dokumentation \u00fcber Fachdisziplinen und Krankenhausbereiche hinweg. Dadurch werden wieder zus\u00e4tzliche Kapazit\u00e4ten f\u00fcr die Patientenversorgung frei.<\/h4>\n<h4>Bisher waren Krankenhausbetreiber meist \u00fcber Jahre an einzelne Hersteller gebunden. Durch SDC k\u00f6nnen die Anwender nun bedarfsgerecht die neueste Technologie einsetzen. Der Einarbeitungs- oder Schulungsaufwand reduziert sich durch einheitliche Bedienkonzepte und durch eine intelligente Workflow-Unterst\u00fctzung wird der klinische Outcome erheblich verbessert.<\/h4>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column]<h1 class=\"grve-element grve-align-left grve-title-line grve-h1\" style=\"\"><span>Disziplin\u00fcbergreifende Prozessoptimierungen in OP und Klinik<\/span><\/h1>[\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text css=&#8221;&#8221;]<\/p>\n<div class=\"vc_tta-panel-body\" role=\"tabpanel\" aria-labelledby=\"tab-1713171613957-7f485493-dc19\">\n<div class=\"grve-element grve-text\">\n<div class=\"vc_tta-panel-body\" role=\"tabpanel\" aria-labelledby=\"tab-1713171613957-7f485493-dc19\">\n<div class=\"grve-element grve-text\">\n<div class=\"grve-element grve-text\">\n<div class=\"page\" title=\"Page 7\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<h4>Die Patienten suchen die Klinik auf, um sich medizinisch versorgen zu lassen. Sind Eingriffe geplant, haben diese die Erwartung auf das beste Operationsergebnis. Dies ist abha\u0308ngig unter anderem von einer voll umfassenden, herstellerunabha\u0308ngigen Vernetzung der Medizingera\u0308te in der Klinik. Die Interessen der Anwender wie zum Beispiel der Operateur und die Interessen der Patienten sind zueinander komplementa\u0308r. Durch die offenen vernetzten zentralen Arbeitsstationen sollen Fehlerquoten im OP-Saal bei der Bedienung und Dokumentation vermieden und eine verbesserte Prozessqualita\u0308t mit einem hochwertigen OP-Ergebnis erzielt werden.<\/h4>\n<h4>Interoperabilita\u0308t ermo\u0308glicht nicht nur die Kommunikation zwischen Gera\u0308ten untereinander, sondern auch das Sammeln sa\u0308mtlicher kontextbezogener Daten zu jedem Zeitpunkt und an jeder Stelle. So lassen sich \u201cWorkstations\u201d fu\u0308r die Chirurgie und Ana\u0308sthesie realisieren, die an zentraler Stelle alle beno\u0308tigten Informationen und Daten darstellen und Gera\u0308te-Interaktionen in einer einheitlichen Bedienerschnittstelle ermo\u0308glichen.<\/h4>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column]<div class=\"grve-element grve-image grve-align-center\" style=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1678\" height=\"362\" src=\"https:\/\/dev.medi-net.org\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/End-to-End.png\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/dev.medi-net.org\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/End-to-End.png 1678w, https:\/\/dev.medi-net.org\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/End-to-End-300x65.png 300w, https:\/\/dev.medi-net.org\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/End-to-End-1024x221.png 1024w, https:\/\/dev.medi-net.org\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/End-to-End-768x166.png 768w, https:\/\/dev.medi-net.org\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/End-to-End-1536x331.png 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1678px) 100vw, 1678px\" \/><\/div>[\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column]<div class=\"grve-element grve-hr grve-space-divider\" style=\"\"><\/div>[\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column]<h1 class=\"grve-element grve-align-left grve-title-line grve-h1\" style=\"\"><span>Arbeitspakete<\/span><\/h1><div class=\"grve-element grve-hr grve-space-divider\" style=\"\"><\/div>[\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column]<h2 class=\"grve-element grve-align-left grve-title-no-line grve-h2\" style=\"\"><span>Anforderungsanalyse und Compliance<\/span><\/h2><div class=\"grve-element grve-hr grve-line-divider\" style=\"\"><\/div>[vc_tta_tabs][vc_tta_section title=&#8221;Anforderungsanalyse&#8221; tab_id=&#8221;1779095600379-3011c139-1f44&#8243;][vc_column_text css=&#8221;&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Das Arbeitspaket befasst sich mit der Anforderungsanalyse des Gesamtsystems und der einzelnen Plattform- Module. Die Anforderungsanalyse stellt die Grundlage aller weiteren Arbeiten dar und dient als Entwicklungsleitfaden fu\u0308r das weitere Projekt.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8221;Leitfadenentwicklung&#8221; tab_id=&#8221;1779095600379-cc5773df-2344&#8243;][vc_column_text css=&#8221;&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Im Rahmen dieses APs wird ein Leitfaden erstellt, der es Herstellern von Medizingera\u0308ten ermo\u0308glichen soll, zuku\u0308nftig die technische Dokumentation hinsichtlich der SDC Schnittstellenintegration zu erstellen.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][\/vc_tta_tabs][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8221;1\/3&#8243; css=&#8221;.vc_custom_1779095274061{border-color: #00000000 !important;}&#8221;]<h3 class=\"grve-element grve-align-left grve-title-no-line grve-h3\" style=\"\"><span>Anforderungsanalyse<\/span><\/h3>[\/vc_column][vc_column width=&#8221;1\/3&#8243;]<h3 class=\"grve-element grve-align-left grve-title-no-line grve-h3\" style=\"\"><span>Leitfadenentwicklung<\/span><\/h3>[\/vc_column][vc_column width=&#8221;1\/3&#8243;]<h3 class=\"grve-element grve-align-left grve-title-no-line grve-h3\" style=\"\"><span>Risikomanagement<\/span><\/h3>[vc_column_text css=&#8221;&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">ieses Arbeitspaket befasst sich zuna\u0308chst methodisch mit einer modularen Risikoanalyse fu\u0308r offen vernetzte Systeme. In diesem AP werden insbesondere Bedienrisiken betrachtet, die sich mit einem neu geschaffenen Nutzungskontext einer zentralen SDC Arbeitsstation fu\u0308r klinische Anwender ergeben.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row heading_color=&#8221;light&#8221; bg_type=&#8221;image&#8221; bg_image=&#8221;2078&#8243; bg_image_type=&#8221;parallax&#8221; color_overlay=&#8221;dark&#8221; opacity_overlay=&#8221;50&#8243; header_feature=&#8221;yes&#8221; padding_top=&#8221;300&#8243; padding_bottom=&#8221;300&#8243; font_color=&#8221;#ffffff&#8221;][vc_column][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text css=&#8221;&#8221;] Der digitale Wandel im Gesundheitswesen bietet gro\u00dfe Chancen zur Verbesserung der Versorgungsqualit\u00e4t in Operationssaal und Klinik. 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